Mittwoch, 28. August 2013

Nr. 3 TS Maxim Gorkiy 29.6. - 16.7.2008 Nordlandreise 17 N.

So, 29.6.08 Abreise
Nach gemütlicher Anreise mit Zwischenstopp waren wir um 14:30 Uhr am Terminal in Bremerhaven und haben das Auto abgegeben, noch wenig los, 15 Uhr Koffer abgegeben (einchecken), oben etwas anstehen bei der Silber und Gold-Schlange, um 15:30 aufs Schiff. Freundlichste Begrüßung von Klaus Gruschka und Thomas, wir wurden zur Kabine geführt, wo uns Elena erwartete, die uns alles wichtigste erklärte. In RossiaLounge Tischreservierung mit einem Glas Begrüßungssekt in der Hand. Das Schiff ist verwinkelt, in vielen Ecken kann man nicht durch. Unten sehr stickig, aber oben und in den Gesellschaftsräumen gut klimatisiert.
Um 17 Uhr war viel los, da die Busse angekommen waren.

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Es gab keine silbernen Karten mehr, deshalb haben alle Silberleute goldene bekommen (VIP-Status, man wird nicht eingeteilt, sondern kann sich aussuchen, wann man was macht).
19 Uhr läuft erst Amadea aus, dann wir. 19:30 runter zum leckeren Essen. Mehrere Vorspeisen, Suppe, Salat vom Buffet, 3 Hauptgänge zur Auswahl, Nachtisch. Ich habe nur 3x auf der ganzen Fahrt Fleisch gegessen, sonst zweimal am Tag Fisch! Lecker! Für den Service standen 3 Kellner/-innen zur Verfügung, zwei zum Tabletts schleppen, eine für die Oberaufsicht. Alle sehr nett.
Es schaukelt leicht, Fußball-Endspiel wird überall übertragen und Spanien gewinnt EM.

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Während Abendessen kommt immer das Programm für den nächsten Tag. Im Fernsehen laufen auf einem Kanal immer die Ausflugsinformationen für die nächsten Tage.

Mo 30.6. Seetag
Sonne, Pools gefüllt, Wind und Seestärke 3, es schaukelt aber schon ganz schön! Frühstück unten im Restaurant (einziges Mal), Sonne, Schiff erkundet, Amadea fährt nebenher, Passagiere brauchen was zum gucken. Und wen trifft man da mit Foto? Eric und seinen Papa mit der Kamera.
12 Uhr Treffen der Kinder, Tochter hat einzige, die zu ihr passt, kennen gelernt, Urlaub ist gerettet. Essen oben im Lido-Cafe mit Selbstbedienung, dort haben wir immer gegessen, weil wir dort selbst zusammenstellen konnten und nicht warten mussten, während draußen die schöne Landschaft vorbeizieht. Es kommt sowieso alles aus der gleichen Küche; gibt nur eine Suppe und evtl. eingeschränkten Nachtisch, aber das stört nicht weiter. Man wird satt genug. Immer frisches Obst zu jeder Mahlzeit zur Verfügung (versch. Melonen, Ananas, Mango, Orangen, Kiwis), die Vitamine standen zur Verfügung. Danach war Rebi in Pool, 28°. 14:15 Rettungsübung, weniger Wind, weniger schaukeln.
16:00 Kaffee, Rezeption, sie verraten den Wetterbericht nicht. Die ersten Postkarten Stück für 2,50 inkl. Porto gekauft. Insgesamt wurden es 32.
Um 19:15 zum ersten Mal Gala dem Kapitän die Hand geschüttelt, Crew wurde vorgestellt, Sekt für alle, Abendessen. Ging bis 21.30, dann als Abendprogramm Künstler vorgestellt im Musiksalon (da waren immer die Abendveranstaltungen, mit Bewirtung), war grässlich. Uwe Wesp für Wetter, Paar für gute Vorträge, Flötenspieler ehemals NDR Sinfonieorchester, ein absoluter Könner, Rest ist Niveau und Interesse von Oma und Dieter. Muss man was anderes machen. Außerdem gibt es bei dieser Fahrt einen Ausnahme-Klavierspieler, Anatoly Gololobov, hat Auszeichnung von Jelzin bekommen, Pianist des Jahres 2001 in Russland. Kann alles. Von alles Künstlern hatte er am meisten zu tun, spielen zur Kaffeestunde, Bordandachten, andere begleiten, mehrere eigene gut besuchte Konzerte...
Den Mitternachtssnack gibt es immer schon um 22:30. Finde ich sehr praktisch, weil ich um Mitternacht meistens schlafe.

Di, 1.7.08 Kirkwall, Orkney Inseln
(an der nördl. Spitze von Schottland) morgens Kirkwall, Regenwetter, windig. Um 7:45 fuhr erstes Boot, private durften zuerst, aber unsere Privaten waren müde, deshalb waren wir erst nach den Ausflüglern dran. Alles etwas verzögert, dadurch erst 9:45 im Boot. Windig.

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Spazieren in Kirkwall, Kathedrale, die 20 Pfund vom letztem Jahr ausgegeben. Schokolade hielt länger als Kreuzfahrt. Spazieren, Schiff fotografiert, 12 Uhr zurück auf Schiff. Luft war feucht, trübe, Wetterbericht vom Samstag vorher hat gestimmt.
Bei der letzten Fahrt vor drei Wochen musste Kirkwall ausfallen weil es zu windig war. Die Stunde Verspätung blieb uns noch mehrere Tage erhalten, Abfahrt ca. 14:30. 15 Uhr Vortrag Uwe Wesp „Wie kommt das Wetter ins Fernsehen“, dabei ordentlich Wellen (Kurven). Sollte ein Sturmtief mit Wellen bis 8 kommen, wäre durchgesagt worden. Es blieb aber bei 5.
16:30 Russischkurs, langweilig. 19 Uhr essen. Danach: Es schaukelt, rollt. Show: Dixon und Heidi, Quatschschwätzer, Zauberer, gutes Gedächtnis und gute Techniken. Alle laufen wie besoffen, man braucht 2 m Breite oder Handlauf zum Laufen. Wodka als Medizin gegen Seekrankheit ist evtl. nicht schlecht. Überall hängen Tüten in den Gängen.

Mi, 2.7.08 Seetag
Sonnenaufgang: 3:10 Uhr, aber es war nicht richtig dunkel! Wind 3, See 5, es rollt heftig, was ist dann bei 8? Wills gar nicht wissen. Nebel. Mitten auf Atlantik Richtung Island unterwegs.
Ab 10 Uhr etwas weniger. 10 Uhr Vortrag Wesp über Grönland bzw. Polarforschung, Expeditionen, Wegener u.a. Draußen klare Sicht und schöner Wellengang. Sportangebote und Beschäftigungen laufen auch, Tischtennis, Darts, Fußball, Skat, ein bisschen Frühsport, Bingo. Fitnessraum ist an Seetagen gut genutzt.
Essen unten, dauert länger, langweilig. Es liegen viele mit Decken draußen rum. Regnet wieder kurz. Schaukeln ist schön angenehm. Im Gang hängen immer noch die Tüten.
17 Uhr Vortrag über Island, klasse. Evtl. sieht man Wale vor Akureyri. Abendprogramm Sopranistin. Wir waren woanders.

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Do, 3.7. Reykjavik, ganztags
Ankunft 8:30 Uhr. Es regnet. Vor uns liegt ein Jugendschiff, die 3 Monate um die Welt fahren, Peaceboat, Name Clipper Pacific.
Bei Frühstück (immer oben) ist es schön leer, da alle Ausflügler schon fertig waren. Gemütlich. Ca. 9:30 gegangen.
Gelaufen zu einem Knotenpunkt der Busse, dann Tagesticket gekauft für 5 € p.P. Mit zwei Karten (Busplan und Straßenkarte) Reykjavik entdeckt, Kirche besichtigt und von oben runter geguckt, Vorderseite ist eingepackt. Mittagessen um 14 Uhr, inzwischen Sonne.
15 Uhr noch mal los, Prinzessin will nicht mit. Bus bis Perlan auf Berg, dann nur noch wenig Zeit für noch ein paar Fotos am Wasser, dann mussten wir zurückfahren. Ablegen im Sonnenschein. Kind zum Abendessen noch mal aufgetaucht, dann den ganzen Abend nicht mehr gesehen. Es wurden schon Delphine oder Schweinswale gesichtet. Abendprogramm: Konzert von Hans- Jürgen Pincus mit seiner Flöte.

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4.7.08 mittags Akureyri
Ab heute geht die Sonne nicht mehr unter. Nebel, gefrühstückt, gelesen, rumgehängt, Karten geschrieben, Vortrag über Vulkane entgehen lassen, Weißwurst und Brezeln um 11 Uhr; Mittagessen draußen, Nebel hebt sich erst neben der Insel Hrisey im Fjord drinnen. Ist der größte Fjord Islands.
10 °, kein Wind, bei Kurven schwappt der Pool trotz dem über. Nach Essen draußen gestanden bis Akureyri, die nördlichste Stadt Islands. Maxim ist zu lang und zu tief, um dort anzulegen, deshalb wieder tendern. Und wieder verspätet.
16:15 Tenderboot. Briefmarken gesucht, Post hat schon zu, Fußgängerzone besteht aus ca. 100 m. Kirche besichtigt, spazieren, leichtes Nieseln, mehr kann man da nicht machen. Viertgrößte Stadt, Zentrale im Norden, aber nix los. Wenn man gewusst hätte, dass da auch ein warmes Bad ist.... Es hat um 6 angefangen zu regnen. Keine guten Aussichten für Wale gucken. Oben gegessen. Wenig los, da niemand da. Sollten um 21 Uhr wegfahren, fuhren erst 5 nach 10. Draußen nach Walen gesucht. Als ich schon ziemlich kalt war und grade reingehen wollte, kamen 2x2 und evtl. 1-2 kleine, Schweinswale. Nur Rückenflossen. 23:15 ins Bett, war schwer einzuschlafen, weil’s so hell ist. Ruhige See, gut geschlafen.

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Sa, 5.7.08 Seetag
Heute Nacht um 2 oder 3 über den Polarkreis gefahren. Schon wieder Nebel, ziemlich ruhige See.
11:30 Polartaufe, der wir aus dem Weg gegangen sind. Die Urkunde gibt’s trotzdem. Im TV Infos über Jan Mayen und Spitzbergen angeguckt.

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Nach dem Essen schwimmt Prinzessin mit Freundin bei hohen Pool- Wellen und möchte dokumentiert haben, dass sie nördlich des Polarkreises im Freien geschwommen ist. Heute alles auf russisch, Teestunde, Aperitif, Wodka-Probe, russ. Abend...
Gibt schon um 18 Uhr Essen, weil wir heute Abend Jan Mayen passieren. Aber dicker Nebel lässt nichts gutes ahnen. Weil wir wegen dem Ost-Grönlandstrom, der uns entgegen kommt, immer noch Verspätung haben, konnten wir die Stunde nicht aufholen. Abendprogramm wird vorgezogen, um 20 Uhr, für uns H. Pincus, der 60 Flöten vorstellte.

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Um halb 10 war es grade fertig, da kam die Durchsage von einem ganz euphorischem Helmut, dass Jan Mayen plötzlich und unerwartet vollständig zu sehen ist. Die Nebelwand war einfach an der südlichen Spitze fertig und es schien die Sonne! Die ganze Insel war frei wie sonst nie. 340 Tage im Jahr versteckt sie sich ganz, wir hatten ganz frei! 1,5 Stunden entlang gefahren. Beerenberg ist 2277 m hoch, aktiver Vulkan.

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Bis 22:45 gefilmt. Es gab Glühwein an der Neptunbar. Wir saßen dann noch in Wolgabar in der Nichtraucherecke, weil die Sonne noch so schön scheint und wir noch nicht müde waren. Es ist ja immer hell. Wollte untersten Punkt sehen.

So, 6.7.08 Seetag
Interessante Vorstellung, dass man jetzt unterwegs ist, wo keiner weit und breit ist. Keine Schifffahrtslinie, nix. Das nächste Schiff ist ermutlich die Amadea, einen Tag hinter uns. Und so geht es weiter bis in ca. einer Woche auf den Lofoten die Zivilisation langsam zurückkehrt.
Bei einer normalen Kreuzfahrt würde man jetzt schon wieder aussteigen und es wäre zu Ende. Hier ist man erst richtig da und braucht an nix zu denken. Sonne! Immer noch! Ausgeschlafen bis halb 10, Frühstück, Fenster auf, warm. Gottesdienst im Musiksalon. Die Maxim besitzt eine Kapelle und einen mitfahrenden Pfarrer, diesmal ein katholischer. Was predigt man auf einem Schiff? Natürlich zum Thema „Wir sitzen alle in einem Boot“ und „Jesus stillt den Sturm“, was liegt näher? Draußen gelesen. Zu schön, um im Vortrag über Spitzbergen zu hocken, im dunklen Kino. Nach dem Essen keine Liege mehr frei, nach deutschem System mit Handtüchern und Decken belegt. Kurz geärgert.

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Bei Neptunbar 1 Std gelesen, Axel Musik gehört. Tochter zu Karten schreiben gezwungen, weil sie bis zum Essen abgegeben sein mussten. 18:15 VIP-Coctail, nach Essen eine Std. russischer Abend, dann ca. 1 Std. Nebel.
23:30 kaum Müdigkeit spürbar, ist ja hell!

Mo, 7.7.08 Spitzbergen, nachmittags Magdalenenfjord
8:10 Einfahrt in den Kongsfjord, von dem kleinere Fjorde abgehen, auch der mit Ny Alesund. Die Ansiedlung haben wir nur von weitem gesehen, Boot wurde mit unserer Post und ein paar Reiseleitern abgesetzt, die fuhren mit 1346 Sendungen zum Postamt und mussten die dort alle stempeln. Wir fuhren in der Zwischenzeit aus dem Fjord raus und gegenüber in den Krossfjord hinein. Wale gesehen; mehrere schöne Gletscher.
Der Krossfjord zweigt hinten auf in Möllerfjord rechts, wo man gut was sehen konnte (Bild oben), und Lilljehöökfjord links, in den wir reingefahren sind, aber der Gletscher versteckte sich in dichtem Nebel. Nur ein paar Eisschollen.
Ungewöhnlich: ruhige See und ungewöhnlich viele Wale im Krossfjord. Zum Abholen des Tenderboots mit den Reiseleitern sind wir nicht noch mal in den Kongfjord reingefahren, sie kamen uns entgegen und wurden wieder aufgesammelt.

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Draußen ca. 5 °.
14 Uhr Einfahrt in den Magdalenenfjord, und wieder reißt der Nebel auf und der Fjord hat den ganzen Nachmittag tollstes Wetter, bis kurz vor der Abfahrt wieder Nebel aufzieht. Kleine Eisberge, dauernd Infos von der Brücke, kleines Segelboot. Pontonbrücke wird rübergebracht und aufgebaut.

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Einteilung in Gruppen um 15 Uhr, wir Abfahrt ca. 16 Uhr, „Bus“ Nr. 3. Fotografen sind natürlich überall als erste da, jedes Mal Fotos. Bis 19 Uhr bei tollstem Sonnenschein draußen gewesen.

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Vögel, die angreifen, wenn man dem Nest zu nahe kommt; drei Walrosse, die dann verschwanden, weil zu viele Leute kamen. Eins kam später mal zurück um die Lage zu checken, aber es war immer noch zu viel los. Steine.... Abgestecktes Gebiet, damit man nicht auf den Gräbern umdappelt. Zwei Ranger mit Gewehren. Eine Hütte für die zwei Ranger, die den ganzen Sommer da abseits von Zivilisation wohnen, um uns vor Eisbären zu beschützen. Auch ein paar Zelte waren da, manchmal sind dort auch ein paar Forscher. Bar war aufgebaut. Glühwein gab’s umsonst.
Zum Abendessen wurde oben draußen gegrillt. Auslaufen um 20:30 Uhr. Da war’s wieder normalneblig. Für uns war es aufgegangen wie Jan Mayen. Kaum noch einer vorne oder hinten zum gucken, nur Eric mit der Filmkamera, den ich beim Filmen gefilmt habe. Abends gab es Drinks mit echtem aufgefischtem Gletschereis. Ohne Aufpreis für’s Eis. Abendprogramm, dem wir weit fern blieben: Schlager mit dem DJ. Noch später: UFA-Filmschlager mit dem Tenor u.a.

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Di 8.7.08 vormittags Barentsburg
Nebel. Vor Longyearbyen gefahren, gewendet, der Ort war kaum zu sehen. Später am Tag wurde es sicher besser als so früh morgens. War die erste beim Kaffee um halb 7. Draußen drei Leute. Später nach Ansage ein paar mehr. Keine Aussicht. Der Adventfjord ist ein kleiner Nebenfjord des Eisfjord. Auch Barentsburg liegt in einem kleinen Nebenfjord. Ist aber trotzdem norwegisch, nicht Russland -sieht nur so aus...Es ist die inzige russische Siedlung auf Spitzbergen; früher war noch Pyramiden russisch besiedelt, aber das ist nicht mehr Wieder tendern – wir waren 2,5 Std. an Land. Rumgelaufen, Sportzentrum und Hotel besichtigt, das ging noch. Sonst alles alt und gammelig. Die Leute freuen sich, wenn ein paar Touris kommen und ihrer Tanzshow zusehen und etwas Geld da lassen.

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Abfahrt 1 Uhr, ½ Std. Russischkurs, keine Lust mehr. Vor dem Umziehen zum Gala-Abendessen bekamen wir von Kabinendamen-Chefin ein Geschenk zur Silberhochzeit gebracht. Die ist zwar erst in 2 Monaten, aber da fährt kein Schiff mehr dahin und Ferien sind auch nicht mehr. Es gab wieder eine Flasche Sekt und ein Buch über Maxim Gorki von 97. Nach Abendessen: Alle VIPs bekamen den Klotz mit Schiff und Tochter eine Phoenix-Uhr, die ihr nicht gefällt. Gala-Buffet war enttäuschend, umständlich, kein Platz, ich habe weniger gegessen als sonst. Gala- Show-Express mit allen Künstlern, gar nicht so schlecht; rumgehängt, Bilder angeguckt.

Mi, 9.7.08 abends Nordkap
See glatt wie gestern, schaukelt aber leicht, ca. 3.
Heute volles Programm. 10 Uhr Vortrag über Norwegen. Super gut, habe es bedauert, bei Spitzbergen nicht dabei gewesen zu sein (ja, die onne war stärker). Danach Klavierkonzert, aber man muss sich ja mal bewegen, deshalb Spaziergang, eine halbe Stunde rundherum. Mit ein paar Treppen auch etwas interessanter als nur gradeaus.
14 Uhr Film im TV über die Havarie der Maxim im Eis am 20.6.89.
15 Uhr Vortrag Uwe Wesp über „Klima-quo vadis“; 16 Uhr Land in Sicht. Später 1,5 Stunden draußen, ums Nordkap herum gefahren, gut
gesehen. Während Abendessen in Honnigsvag angelegt.Nach 21 Uhr zu Ausflug weg. Tolle Strecke, karge Landschaft. Kurzer Zwischenstopp bei Niels, Fototermin mit seinem Rentier und Zelten.

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Von wegen Ende der Welt - am Nordkap ist alles voll, keine Chance bei der Kugel, man hat immer noch mindestens 5 andere auf dem Bild. Alle wollten zuerst zur Kugel wegen Wetter, man weiß ja nie, wie lange es so bleibt. Wir hatten zwar Wolken, aber eine schöne Aussicht bis zum Horizont. Unten sind Tunnel im Felsen, Ausstellung, Cafe, Film. Dafür mussten wir eine halbe Stunde warten, aber 17 Min 225°-Film auf 5 Leinwänden von 5 Projektoren war interessant, tolle Bilder. Danach reichte die Zeit grade noch, um schnell (eine halbe Stunde) den Shop durchzugehen und einzukaufen.

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Wir waren im letzten Bus. Natürlich war jetzt am Ende auch wieder etwas Nebel aufgezogen, wir verließen ja den Platz. Danach stand nur noch ein Bus auf dem großen Busparkplatz. Da wäre ich gerne noch einmal in Ruhe herumgelaufen, ohne Menschenmassen. Im Schiff gab es noch Erbsensuppe, mir war ein Salat und Rebi ihr Bett lieber, ca. um 2 Uhr. Und taghell.

Do, 10.7.08 nachmittags Tromsö
Gefrühstückt nach 10. Die Essenszeiten werden immer den Gegebenheiten angepasst, im Lido-Cafe gab’s an Seetagen immer bis 10:30 Frühstück. Dann bekam man auch gut einen freien Platz, meistens sogar einen der wenigen mit Meerblick. Rebi und Freundin sind wieder mit Maxi (Junior-)Gruschka unterwegs. Wir haben uns schon gefragt, ob Maxim(ilian) demnächst Amadeus oder Alexander heißen müsste, aber der Papa meinte, er wird wohl ein paar Bürotermine wahrnehmen, bis die Firma ein neues Schiff gefunden hat. Sie sind halt nicht bei Aldi zu bekommen (das hat er nicht gesagt...).
Um 11:30 den ersten Teil des Films der Kreuzfahrt von Petra aus dem Fotoshop angesehen. Soll dann 110 € kosten. Wir fahren zwischen Inseln durch. Nach dem Essen ist Tromsö schon zu sehen. Lange draußen gestanden. Es wird auch wieder wärmer. Wir legen nördlich der Brücke neben der Century an. Die Maxim sieht dagegen ganz schön klein aus.
15:30 bis 17:30 in Tromsö rumgelaufen. Mit Bus reingefahren, mit einem anderen Bus über die Brücke, Kirche besucht und fleißig fotografiert, zu Fuß über die schöne Brücke zurück, 1036 m lang und 38 m hoch. Im Städtchen gebummelt, es gibt da eine Fußgängerzone; die Preise sind nicht Shopping-freundlich. Schiffe geguckt, MS Lofoten als Hurtigrutenschiff dort. Mit Bus zurück, oben Abend gegessen, da wir bei Abfahrt um 19:30 fertig sein wollten. Um die Insel rumgefahren, unter der größeren Brücke durch, passierten Stelle, wo Tirpitz versenkt wurde, immer mit guten Erklärungen. Tanz-Show. Die Lieder sind nicht nur alt, sie sind uralt. Vom Grammophon. Schön getanzt von den 4 Leuten (eine davon Maxis Mama), soweit das überhaupt in den niedrigen Raum geht. Heute Nacht um 2 sind wir bei Andenes, wo es besonders viele Wale gibt. Aber ich bin um 2 im Tiefschlaf!

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Fr. 11.7.08 nachmittags Leknes, Lofoten
Wieder lange geschlafen. Wieder wegen tollem Wetter einen tollen Vortrag über das Wasser sausen lassen. Wir fahren ganz um die Lofoten herum, an der südlichen Spitze durch den Mahlstrom, oder norwegisch Moskenestraumen, mit gefährlichen Strömungen, die Jules Verne zu einem Roman anregten. Wir haben aber Sonne pur und wenig Seegang. An einer Stelle merkte man, dass da eine andere Strömung ist, es waren plötzlich hinter einer Linie weiße Schaumkronen. Dann sind wir auf der östl. Seite der Lofoten wieder nach Norden gefahren und nach dem Mittagessen um 14 Uhr vor Gravdal angekommen. Schönster Sonnenschein. 15 Uhr rüber, etwas auf den Felsen rumgeklettert, Moltebeeren und natürlich das Schiff hinter dem Felsen fotografiert.

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Ausflug über die Insel Vestvagöy: Dauerte von 16:15 – 20 Uhr. Zuerst durch Leknes nach Borg, zu dem Wikingeranwesen, wo realistisch das Leben der Wikinger um 900 dargestellt ist. Das Gebäude ist 82 m lang. Norwegische Waffeln gegessen, die wir mangels Kronen mit Visa bezahlen mussten, grins... Dann wieder zurück nach Leknes und abgebogen nach Stamsund, kleines Fischerdorf. Einige Minuten Aufenthalt für einen Rundgang. Die roten Hütten sind größtenteils Ferienhäuser. Ein ankommendes Hurtigrutenschiff durften wir nicht mehr abwarten. Durch schöne Landschaft mit einem Fotostop zurück zum Schiff. Nach dem Abendessen, das es wegen der Ausflüge um 20:30 immer noch gab, haben wir rumgesessen und ein bisschen rausgeguckt, auf das Quiz verzichtet, die Lofoten, die draußen vorbeizogen, waren schöner.

Sa, 12.7. 08 Seetag
Immer noch schön. Früher auf, 2 Std. draußen gesessen, gelesen. Die Decks lagen voll. Wieder ein Vortrag/Diskussion mit Gerhard Linnemann und Gabi Eidam, der dem Wetter zum Opfer fiel (jedenfalls für uns). Soll gut gewesen sein! Und wieder spielt der Meister eine Stunde auf dem Klavier. 14 Uhr Film in TV „18 Std. bis zur Ewigkeit“, der auf der Maxim gedreht wurde. Wind und See 3, aber es schaukelt nicht. 16 Uhr Kaffee wie immer, im Musiksalon findet eine Tombola statt, Russischkurs gibt’s auch noch. 16:30 – 17:45 Vortag von Helmut über die Amadea – man muss ja Werbung machen. Gefällt mir nicht so. Golfplatz auf dem Dach, Golfbälle für den Abschlag auf das Wasser bestehen aus Fischfutter! Danach wurde ein Gespräch mit Kapitän und Chefingenieur über die Maxim angeboten. Wir haben statt dessen Sektgläser organisiert, zu viert eine Flasche Sekt geleert (die von der Begrüßung) Abendessen, die Kinder haben ihr zweites gemeinsames Kinderabendessen mit anschließendem Film (Shrek 3 oder so was). Das Abendprogramm war mit Jodeln, Glocken, Säge mit Geigenbogen, Alphorn, Kufsteinlied, holeriholereidiho (das kann ich zwar von Kind her noch auswendig, bin aber gefühlsmäßig allergisch dagegen) von Jörg Dellacher aus München. Das ist nicht unser Geschmack. Obwohl der Typ unheimlich nett war, mit dem konnte man sich prima unterhalten. Hat auch viel Kreuzfahrterfahrung, er kommt viel rum, hatte schon Engagements auf vielen Schiffen und ist mit seiner Musi auch am 16. mit uns ausgestiegen. Seit langem wieder mal ein Sonnenuntergang um 23:22 Uhr. Wird aber noch nicht ganz dunkel, denn der Aufgang kommt schnell.

Sonntag, 13.7.08 vormittags Geiranger, abends Alesund
Um 6:40 kam die Durchsage, dass wir in den Geirangerfjord einbiegen. 14°, Wolken hängen tief, weniger zu sehen als vor zwei Jahren. Von 9:30 bis 12 an Land gewesen. Morgens kamen noch „Spirit of Adventure“ und „Funchal“, beides kleinere Schiffe als die Maxim. Auf der linken Seite bis zu den Hütten rumgelaufen, der Nebel hob sich etwas, und als die Sonne rauskam, war es richtig warm. Vor der Abfahrt gab es noch mal einen Regenschauer, der aber rechtzeitig aufhörte, denn dann gab es etwas Besonderes: Die Amadea wartete schon an der Kurve, wir waren mal wieder ½ Std. später. Wir drehten, zuerst kam an der Amadea vorbei das Hurtigrutenschiff Nordlys, weiterhin eine kleinere Fähre, dann fuhren die Phoenixschiffe aneinander vorbei. Bei uns stand Klaus Gruschka mit einer überdimensionalen grünen Hand, auf der Amadea gibt es genau die gleiche, das geschieht wohl öfters, aber diesmal hatte die Maxim auf dem Vorschiff einen Alphornbläser, der zusammen mit den drei Herren der --- unerlaubter Hinweis ----Band die Amadea begrüßte! Passte ja zur Bergkulisse. War lustig. Bis zum Ende des Geiragerfjordes draußen gewesen, dann kam ein dicker Regenschauer. Während der weiteren Ausfahrt aus den Fjorden gab Anatoly Gololobov ein Konzert mit Stücken von Edvard Grieg, der ja in Bergen beheimatet war. Dazu gab es noch Hintergrundinformationen. Die Musik passt einfach zu den Fjorden. 18:30 Alesund, raus zum Spaziergang, bis kurz vor 8 rumgelaufen, Nieselregen, leere Stadt, alles war grau, ist sicher schön, wenn’s nicht regnet. Abendprogramm: Der Tenor. Wenn der was in Richtung „Music“ von John Miles gesungen hätte, wäre ich da immer drin gewesen, aber den Schmus ertrage ich nicht. Aber hinterher gab’s frischen Kaiserschmarrn mit Eis oder Obst oder was man wollte.... Das sind die Kleinigkeiten, die eine Kreuzfahrt gefährlich machen. Übrigens: Ich habe höchstens ein halbes Kilo dazubekommen, bei 17 Tagen! Die anderen beiden nichts. Viel Obst, Salat, Fisch, wenig Dickmacher (außer abends um halb 11 und nachmittags um 4). Na ja, Rebi lebte sowieso nur von Suppe und Salat. Davon gab’s eigentlich nicht so viel, immer die gleichen 6 Sorten, Gurken, Tomaten, Rotkohl oder Rote-Bete-Salat und verarbeitete Reste wie Blumenkohl. Eine Schüssel grüner Kraussalat, wobei ich das genau beobachtet habe, ob und wie frisch er war. Ist ja nicht so einfach, abseits der Zivilisation Nachschub zu bekommen. An den Gurken hat man es mal gemerkt, die wurden gelber. Aber das ist kein Kritikpunkt, sondern nur eine Beobachtung. Es wird tatsächlich wieder dunkel, igitt!

Mo, 14.7.08 Bergen
9:00 Uhr festgemacht, Regen. Schadete nichts, auszuschlafen.
In Bergen lagen schon die Century, Spirit of Adventure (war früher Deilmanns Traumschiff „Berlin“), die Amadea weit weg in einem anderen Hafen, mit Pendelbus zu erreichen, was einige Maxim- Passagiere für eine Besichtigung nutzten; dann kamen Silver Cloud und ganz kurz die Minerva, die frühere Alexander von Humboldt von Phoenix. Die war genauso schnell weg wie sie unerwartet hinter der Century angelegt hatte. Wir waren von 10 –12:30 unterwegs, Stadtbesichtigung, Orientierung, alles feucht. Norweger sind viel mit Gummistiefeln unterwegs, es gibt total coole modische.
Nach dem Essen sind wir noch mal ohne Tochter (Will net mehr mit!) los, Bimmelbahn gefahren mit guten Erklärungen, Auswahl zwischen 7 Sprachen, Dauer 50 Min. mit kurzem Halt auf halber Höhe der Bergstation Floyen. Nur Regen. Toiletten kosten überall, da wir keine norw. Kronen hatten, mussten wir uns einen Mägges suchen, da war es kostenlos. Zum Kaffee zurück gewesen. Da hörte es auf zu regnen. Allerdings waren wir zu faul, ein drittes Mal loszuziehen, wollten das Ablegen der Century beobachten, hatten einen Termin wegen der Mehrwertsteuer-Rückerstattung, besuchten die Fisch- und Elchwurstverkäufer, tauschte eine der drei Phoenix-Taschen in dem furchtbaren Türkis gegen einen Rucksack, waren pünktlich beim Abendessen, damit wir zum Auslaufen fertig sind. Da waren schon fast alle anderen Schiffe weg.
Während der Ausfahrt unter der Brücke durch draußen gewesen, dann runter zum Abendprogramm mit Robby Walthes, Bauchredner und Musiker mit Trompete und Gitarre aus der Nähe von Weinheim. Der passt für Vereinsfeiern, kopiert Heino, Ivan Rebroff, Karel Gott, usw. Um 22:30 fand eine Küchenführung statt. Zwischen all den Jewgenis, Wladimirs und Iwans stand plötzlich ein junger Mann namens Christian Schmidt, ein gar nicht russischer Name. Er ist mit uns auf das Schiff gekommen, zum ersten Mal auf Kreuzfahrt und zuständig für die leckeren Kuchen. Dabei hat er Hilfe von 4 russ. Frauen, Verständigung mit Händen und Füßen, hat er berichtet. Es ist eng und warm da unten. Hinterher gabs natürlich wieder was zu essen.

Di, 15.7.08 morgens Lysefjord, dann Seetag
War 5:30 wach, wollte nicht mehr einschlafen, um nicht den Fjord zu verpassen. Daher war ich um 6:15 schon draußen, als wir grade an Stavanger vorbeifuhren, gute Sicht auf den vielen Schiffsverkehr. Eine Princess bog grade nach Stavanger ein, mehrere Handelsschiffe waren unterwegs. Außerdem ließ die Amadea uns vorbeifahren, wir durften als erste in den Lysefjord.
Zuerst war es noch die Schärenlandschaft, dann wurde es etwas enger, um 6:45 bogen wir nach links in den Lysefjord ein, über die eine neue Brücke (von 97) gespannt war; sie bekam mal den Titel „schönste Brücke Norwegens“. Es war immer trocken, 16°, aber viel Wind, deshalb gut einpacken. Nach und nach kamen nach der ersten Durchsage auch ein paar Leute hoch. Beim Prekkestolen gab es viele Erklärungen von Helmut, dann drehten wir um. Am Anfang war es nicht so einfach, das eckige Stück zu erkennen, weil es von unten so klein ist. Kaum zu glauben, dass die Felswand so hoch ist wie vier Mal die Türme des Kölner Doms aufeinander, 600 Meter. Es sieht von unten nicht so aus. Die Amadea wartete draußen vor der Brücke und kam uns dann auf der Rückfahrt entgegen, nachdem wir schon die Luft des Fjordes verpestet hatten. Sie fuhr ein Stückchen weiter und drehte auch. Wieder mal war die Sicht prima in dem Stück, wo wir es brauchten. Weiter hinten sah es nicht so gut aus. Als wir aus dem Lysefjord wieder raus fuhren, regnete es und es war ziemlich vernebelt, nur noch 10°. Von Stavanger nichts mehr zu sehen. Ich war froh, dass ich früh aufgestanden war. Wir gingen noch mal durch die Läden; was uns interessiert hätte, Shirts mit Maxim und Schiff drauf, gab’s nur noch riesengroß, nichts mehr vorhanden in normalen Größen. Zweiten Teil vom Kreuzfahrt-Film angesehen, endet bei der Ausfahrt aus dem Geiranger und der Schiffsbegegnung.
Zum Abschluss und weil es gar nichts zu sehen gab, waren wir zum Mittagessen mal unten im Restaurant. Wir bekamen alle Speisekarten von Abends mit einer kleinen Widmung von unseren drei Servicekräften geschenkt, als Andenken. Gala-Abschieds-Essen, Abschieds-Show mit allen Künstlern, im Flur gesessen, da hat man die Musik noch gehört, jemand gesucht, der mit uns noch eine Flasche Sekt (die Flasche zur Silberhochzeit) leerte; es wartete ja schon wieder eine neue in der Kabine, wegen morgigem Geburtstag. Diese dritte haben wir dann mitgenommen, schmeckt auch im Binnenland. Mit Frau S. aus Mannheim und ihrer Mutter zusammengesessen; sie nimmt Klavierspieler Anatoly mit nach Hause, er hat am Sonntag um 17 Uhr in MA-Lindenhof ein Konzert und geht nächsten Mittwoch auf ein anderes Schiff. Um Mitternacht waren wir fertig mit packen.

Mi, 16.7.08 Ende
Wetter angenehm schön Dass ich Geburtstag habe, macht es nicht leichter, ganz im Gegenteil. Richtig gemein! Gepackt, gefrühstückt, war schon schön leer oben. Ab 10 Uhr durften die Privaten an Land gehen. Tanken, meist Regen, bei Oma für halb 5 zum Kaffee angemeldet, um 6 weitergefahren, 8 daheim. Daheim wartet der Alltag mit ein paar Tagen zum Eingewöhnen davor.

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PS: Das Programm ist hier nicht vollständig wiedergegeben. Bei weiteren Fragen bitte nachfragen. Die Maxim wird Ende November nicht mehr für Phoenix fahren. Keiner weiß, was dann damit geschieht, sie lassen keine Informationen raus. Gründe sind sicher unter anderem das, was aus dem schönen Schornstein kommt, die doppelten Kosten für Diesel, die Aufteilung unten mit einem Mittelgang, von dem verschiedene kleine Gänge zu den Kabinen führen, das ist ab 2010 verboten.
Wir waren knapp 600 Passagiere bei über 300 Besatzungsmitgliedern, fast alle russisch. Deshalb musste man die Kaffeetasse festhalten, wenn man noch etwas trinken wollte, sonst war sie abgeräumt. (Es gab aber frische...) Noch wichtig: Das Schiff hatte am 20.6.89 ein Zusammentreffen mit einem Eisberg, bei dem es beinahe gesunken wäre. Nachts um 1 mussten sie alle Passagiere in den Rettungsbooten aussetzen, manche sogar auf Eisschollen, aber alle waren diszipliniert und es lief glatt. Nach drei Stunden kam ein russ. Schiff vorbei. Sinken konnte grade so verhindert werden. Damals war das Eis wesentlich weiter südlich, weit vor Spitzbergen. Wir haben keine Eisschollen vom Nordpol gesehen, unsere kamen alle von Gletschern. Und auch noch wichtig: Im Dez. 89 (frisch repariert) trafen sich beim Malta-Gipfel in dem Schiff Präsident Bush der Ältere mit Gorbatschow zu Gesprächen. Gefühlter Altersdurchschnitt fett über 65. Mindestens 80 % Wiederholungstäter. Ein alter Pott, aber ein richtiges, ein besonderes und schönes Schiff.